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An diesem Tag war es 50 Jahre her, seit der Rennfahrer Jochen Rindt am 5. September 1970 im Training zum Grand Prix von Monza beim Anbremsen zur Parabolica im Lotus 72-Cosworth des Gold Leaf Team Lotus tödlich verunfallte (Bruch der rechten Bremswelle).

Das Foto zeigt den bahamagelben Porsche 911 S, der im Juni 1967 an Jochen Rindt geliefert und von ihm ausgiebig genutzt wurde, wovon Beulen und Dellen zeugten. In den Wintermonaten trug der Porsche zusätzlich Skiträger auf dem Dach – Jochen war ein bekannt guter und wagemutiger Skifahrer.

Auch in diversen Rennen war Jochen Rindt mit Porsche verbunden: Porsche 904/8, Carrera P8, Carrera 6 (906), 910, 907, 908.

Der 1942 in Mainz geborene und in Graz/Österreich aufgewachsene Jochen Rindt war seit Mitte der 60er Jahre einer der schnellsten und besten Fahrer seiner Generation. 1965 siegte er bei den 24 Stunden von Le Mans. In der heftig umkämpften Formel 2 gewann Jochen Rindt 22 Rennen, ehe er 1969 seinen ersten Formel 1-Grand Prix gewann. Es folgten vier weitere Siege in der Saison 1970, die dann mit seinem tragischen Unfall in Monza vorzeitig endete. Weil sein einziger Rivale Jacky Ickx in den verbliebenen Rennen aber nicht mehr genügend Punkte sammelte, wurde Rindt als bis heute einziger Fahrer posthum zum Weltmeister erklärt.

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